speculative feminisms |
#3 Vom feministischen Schreiben
Gespräch mit
Fatma Aydemir | Shida Bazyar | Ameena Quansah
Was ist feministisches Spekulieren, feministisches Erzählen, feministisches Schreiben? Viele Schriftsteller*innen haben zuletzt mit neuer Dringlichkeit gezeigt, dass Experimentieren und Umschreiben (obwohl selbst ambivalent) Teil einer Praxis des Aufbrechens rassistischer, kolonialer, cis- und hetero-normativer patriarchaler Strukturen sind – mal ganz subtil und selbstverständlich, mal mit einem Schlag ins Gesicht.
Doch es geht immer schon um mehr als um das bloße Aufbrechen, es geht um Gegenentwürfe, um kleine und große Utopien, um Räume und Zeiten, in denen das Leben auch unter widrigen, allzu oft gar feindseligen Umständen stattfindet – um die alltägliche Praxis des feministischen und (post-)migrantischen Widerstands in der bloßen Existenz und den Geschichten darüber. Das Erzählen dieser Geschichten bietet einen Ausweg aus der Vereinzelung; es erschafft neue literarisch-gesellschaftliche Kollektivitäten.
Ameena Quansah spricht an diesem Abend mit Fatma Aydemir und Shida Bazyar über die Romane Ellbogen, Dschinns, Nachts ist es leise in Teheran und Drei Kameradinnen. Indem nicht nur die Autorinnen, sondern auch ihre Texte und deren Protagonist*innen miteinander ins Gespräch kommen, vertiefen wir die feministische Analyse von Beziehungs- und Familiendynamiken und der omnipräsenten Verkörperung des weißen Blickes auf rassifizierte Frauen*. In einer verwebenden Lesung und in der kollektiven Spekulation spinnen wir zugleich weiter an aufbrechenden Gedanken, sprechen über die Möglichkeiten und Grenzen feministischen Schreibens auf dem deutschen Literaturmarkt und träumen – darüber hinaus.
Mit freundlicher Unterstützung der
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Wann
Monday, 7:30pm
Wo
diffrakt — Zentrum für Theoretische Peripherie
Sprache
- Deutsch
Wären Sie an einer englischen Ausgabe interessiert?
Freier Eintritt
Alle unsere Veranstaltungen sind für jedermann zugänglich und kostenfrei
Über
Was ist feministisches Spekulieren, feministisches Erzählen, feministisches Schreiben? Viele Schriftsteller*innen haben zuletzt mit neuer Dringlichkeit gezeigt, dass Experimentieren und Umschreiben (obwohl selbst ambivalent) Teil einer Praxis des Aufbrechens rassistischer, kolonialer, cis- und hetero-normativer patriarchaler Strukturen sind – mal ganz subtil und selbstverständlich, mal mit einem Schlag ins Gesicht.
Doch es geht immer schon um mehr als um das bloße Aufbrechen, es geht um Gegenentwürfe, um kleine und große Utopien, um Räume und Zeiten, in denen das Leben auch unter widrigen, allzu oft gar feindseligen Umständen stattfindet – um die alltägliche Praxis des feministischen und (post-)migrantischen Widerstands in der bloßen Existenz und den Geschichten darüber. Das Erzählen dieser Geschichten bietet einen Ausweg aus der Vereinzelung; es erschafft neue literarisch-gesellschaftliche Kollektivitäten.
Ameena Quansah spricht an diesem Abend mit Fatma Aydemir und Shida Bazyar über die Romane Ellbogen, Dschinns, Nachts ist es leise in Teheran und Drei Kameradinnen. Indem nicht nur die Autorinnen, sondern auch ihre Texte und deren Protagonist*innen miteinander ins Gespräch kommen, vertiefen wir die feministische Analyse von Beziehungs- und Familiendynamiken und der omnipräsenten Verkörperung des weißen Blickes auf rassifizierte Frauen*. In einer verwebenden Lesung und in der kollektiven Spekulation spinnen wir zugleich weiter an aufbrechenden Gedanken, sprechen über die Möglichkeiten und Grenzen feministischen Schreibens auf dem deutschen Literaturmarkt und träumen – darüber hinaus.
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