Widerständige Theorie?
Gespräch und Buchvorstellung mit
Georg Dickmann | Annika Haas | Corinne Kaszner | Anna Leyrer | Hannah Wallenfels
„Unser Zeitalter ist nicht mehr das eigentliche Zeitalter der Kritik.” Diese Behauptung Jean-Luc Nancys wird in der Anthologie Widerständige Theorie. Kritisches Lesen und Schreiben weder affirmiert noch entkräftet. Sie steht vielmehr für die Dringlichkeit, gemeinsam über Formen, Gegenstände und die Notwendigkeit von Kritik in der Gegenwart nachzudenken. Wie die Beiträge zeigen, stiftet das Widerständige der Theorie zu einer kritischen Praxis des Lesens und Schreibens an. Ihren Ausgangspunkt bilden Lektüren von Theodor W. Adorno bis Monique Wittig, von Roland Barthes bis Virginia Woolf. Sie setzen das Schreiben der Autor*innen in Bewegung und initiieren, wozu das Buch einladen möchte: Lesen als ein Denken mit Texten zu unternehmen.
Damit vermittelt das Buch gleichzeitig einen Eindruck von der mehr als zehn Jahre währenden Theoriearbeit der AG Kritische Wissenschaft. Sie trifft an dem Abend auf diffrakt, dessen Mitglieder als „erste Leser*innen“ auf das Buch antworten.

Wann
Friday, 7:30pm
Wo
diffrakt — Zentrum für Theoretische Peripherie
Sprache
- Deutsch
Wären Sie an einer englischen Ausgabe interessiert?
Freier Eintritt
Alle unsere Veranstaltungen sind für jedermann zugänglich und kostenfrei
Über
„Unser Zeitalter ist nicht mehr das eigentliche Zeitalter der Kritik.” Diese Behauptung Jean-Luc Nancys wird in der Anthologie Widerständige Theorie. Kritisches Lesen und Schreiben weder affirmiert noch entkräftet. Sie steht vielmehr für die Dringlichkeit, gemeinsam über Formen, Gegenstände und die Notwendigkeit von Kritik in der Gegenwart nachzudenken. Wie die Beiträge zeigen, stiftet das Widerständige der Theorie zu einer kritischen Praxis des Lesens und Schreibens an. Ihren Ausgangspunkt bilden Lektüren von Theodor W. Adorno bis Monique Wittig, von Roland Barthes bis Virginia Woolf. Sie setzen das Schreiben der Autor*innen in Bewegung und initiieren, wozu das Buch einladen möchte: Lesen als ein Denken mit Texten zu unternehmen.
Damit vermittelt das Buch gleichzeitig einen Eindruck von der mehr als zehn Jahre währenden Theoriearbeit der AG Kritische Wissenschaft. Sie trifft an dem Abend auf diffrakt, dessen Mitglieder als „erste Leser*innen“ auf das Buch antworten.

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